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Maritimes Netzwerk für den 3D Druck (MN3D)

Kurzfassung:

Die HAW Hamburg zusammen mit 20 Unternehmen und Hochschuleinrichtungen aus Norddeutschland haben sich im MN3D-Netzwerk zusammengefunden, um verbesserte, additive Fertigungsmethoden und Produkte für den maritimen Bereich zu entwickeln. Gefördert werden die Aktivitäten vom Bundeswirtschaftsministerium.

Kurzfassung:

Die HAW Hamburg zusammen mit 20 Unternehmen und Hochschuleinrichtungen aus Norddeutschland haben sich im MN3D-Netzwerk zusammengefunden, um verbesserte, additive Fertigungsmethoden und Produkte für den maritimen Bereich zu entwickeln. Gefördert werden die Aktivitäten vom Bundeswirtschaftsministerium.

Maritimes Netzwerk für den 3D Druck (MN3D)

Technische Innovationen und Kundenbedürfnisse führen zu einer kontinuierlichen Weiterentwicklung von Fertigungsverfahren. Kürzere Entwicklungszeiten und höhere Produktkomplexität können die additiven Fertigungsprozesse sichergestellt werden. An der HAW Hamburg wurden die Prozesse der DED (Direct Energy Deposition, laser- und plasmabasierte Prozesse) aus der Schweißtechnik heraus im Jahre 2015 entwickelt und roboterbasiert implementiert. 2018 wurde eine Anlage der Firma Renishaw für die Pulverbettbasierte additive Produktion (SLM, selective laser melting) im Rahmen eines Innovationsprojektes der Fakultät Technik- und Informatik erworben und in den Betrieb genommen. Die additive Fertigung wird bereits in der Automobilbranche oder der Luft- und Raumfahrt eingesetzt. Der Einsatz dieser Technologie in der maritimen Branche steht jedoch noch am Anfang seiner Möglichkeiten. Herr Prof. Sheikhi (Department Maschinenbau und Produktion der HAW Hamburg) engagiert sich seit 2018 in dem maritimen Cluster und organisierte gemeinsam mit dem maritimen Cluster mehrere Veranstaltungen zum Thema Additive Fertigung an der HAW Hamburg.

Die Technologie hat das Potenzial, globale Warenströme zu verändern und der Schifffahrt, z.B. durch die schnelle und ortsnahe Produktion von Ersatzteilen neue Möglichkeiten zu eröffnen. Für eine systematische Weiterentwicklung der Potentiale wurde das Maritime Netzwerk für den 3D Druck (MN3D) gegründet. Im Netzwerk haben sich insgesamt 20 Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus ganz Norddeutschland zusammengeschlossen. Ein großer Synergieeffekt ergibt sich aus dem Zusammenführen der Erfahrungen und Fachkenntnisse der Partner in den gemeinsamen FuE-Projekten.

Clusterorganisation:

  • Maritimes Cluster Norddeutschland e.V.

Forschungseinrichtungen:

  • Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Fakultät TI, Department M+P
  • Fraunhofer-Einrichtung für Additive Produktionstechnologien IAPT
  • Helmholtz-Zentrum Geesthacht-Zentrum für Material- und Küstenforschung GmbH
  • Hochschule Flensburg 

Unternehmen:

  • Winter 3D Konstruktions GmbH
  • DNV GL SE
  • FEM-composites
  • Gebr. Friedrich Industrie- und Elektrotechnik GmbH
  • Gebr. Potthast Kunststoffspritzguss GmbH & Co KG
  • GEFERTEC GmbH
  • JBS System GmbH
  • Mecklenburger Metallguss GmbH
  • REINTJES GmbH
  • Rolf Lenk Werkzeug- und Maschinenbau GmbH
  • SLM Solutions Group AG
  • S.M.I.L.E-FEM GmbH
  • Thyssenkrupp Marine Systems GmbH
  • Treo – Labor für Umweltsimulation GmbH
  • Weihe GmbH

Das Kooperationsnetzwerk wird gefördert durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) vom Bundeswirtschaftsministerium. Kleine und mittelständische Unternehmen sollen in die Lage versetzt werden, zusammen mit Forschungseinrichtungen innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte durchzuführen.

“Das Maritime Netzwerk für den 3D-Druck (MN3D) will Verfahren und Produkte entwickeln, die die spezifischen Herausforderungen in der maritimen Branche besser berücksichtigen”, erläutert Netzwerkmanager Daniel Klose von DSN Connecting Knowledge. “Diese betreffen die Größe der Bauteile und ihre Belastung durch niederfrequente Schwingungen und Seewasser, ihre Erreichbarkeit, Haltbarkeit und damit verbundene Zuverlässigkeit. Schließlich müssen sie in besonderem Maße Umweltanforderungen genügen und ihre Wirtschaftlichkeit erweisen. Dies alles erfordert innovative Lösungen, die vom herkömmlichen 3D-Druck abweichen.” 

MN3D wird eine technologische Roadmap entwickeln. Geplant sind FuE-Projekte in den Teilbereichen Oberflächenbeschaffenheit, Materialien, Integration von Sensorik, Bauteilgrößen sowie Standzeiten von Werkzeugen.

Am 27. Januar 2020 fand das Kick-Off-Meeting mit allen beteiligten Partnern an der HAW Hamburg statt. Dabei wurden die Zielsetzungen des Netzwerks diskutiert und das weitere Vorgehen geplant. Der Gastgeber der Veranstaltung Prof. Shahram Sheikhi war begeistert von der regen Teilnahme und der anschließenden Führung der Teilnehmer an den Anlagen für die additive Fertigung im Department für Maschinenbau und Produktion der Fakultät Technik und Informatik.

Maritimes Netzwerk für den 3D Druck (MN3D)

Technische Innovationen und Kundenbedürfnisse führen zu einer kontinuierlichen Weiterentwicklung von Fertigungsverfahren. Kürzere Entwicklungszeiten und höhere Produktkomplexität können die additiven Fertigungsprozesse sichergestellt werden. An der HAW Hamburg wurden die Prozesse der DED (Direct Energy Deposition, laser- und plasmabasierte Prozesse) aus der Schweißtechnik heraus im Jahre 2015 entwickelt und roboterbasiert implementiert. 2018 wurde eine Anlage der Firma Renishaw für die Pulverbettbasierte additive Produktion (SLM, selective laser melting) im Rahmen eines Innovationsprojektes der Fakultät Technik- und Informatik erworben und in den Betrieb genommen. Die additive Fertigung wird bereits in der Automobilbranche oder der Luft- und Raumfahrt eingesetzt. Der Einsatz dieser Technologie in der maritimen Branche steht jedoch noch am Anfang seiner Möglichkeiten. Herr Prof. Sheikhi (Department Maschinenbau und Produktion der HAW Hamburg) engagiert sich seit 2018 in dem maritimen Cluster und organisierte gemeinsam mit dem maritimen Cluster mehrere Veranstaltungen zum Thema Additive Fertigung an der HAW Hamburg.

Die Technologie hat das Potenzial, globale Warenströme zu verändern und der Schifffahrt, z.B. durch die schnelle und ortsnahe Produktion von Ersatzteilen neue Möglichkeiten zu eröffnen. Für eine systematische Weiterentwicklung der Potentiale wurde das Maritime Netzwerk für den 3D Druck (MN3D) gegründet. Im Netzwerk haben sich insgesamt 20 Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus ganz Norddeutschland zusammengeschlossen. Ein großer Synergieeffekt ergibt sich aus dem Zusammenführen der Erfahrungen und Fachkenntnisse der Partner in den gemeinsamen FuE-Projekten.

Clusterorganisation:

  • Maritimes Cluster Norddeutschland e.V.

Forschungseinrichtungen:

  • Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Fakultät TI, Department M+P
  • Fraunhofer-Einrichtung für Additive Produktionstechnologien IAPT
  • Helmholtz-Zentrum Geesthacht-Zentrum für Material- und Küstenforschung GmbH
  • Hochschule Flensburg 

Unternehmen:

  • Winter 3D Konstruktions GmbH
  • DNV GL SE
  • FEM-composites
  • Gebr. Friedrich Industrie- und Elektrotechnik GmbH
  • Gebr. Potthast Kunststoffspritzguss GmbH & Co KG
  • GEFERTEC GmbH
  • JBS System GmbH
  • Mecklenburger Metallguss GmbH
  • REINTJES GmbH
  • Rolf Lenk Werkzeug- und Maschinenbau GmbH
  • SLM Solutions Group AG
  • S.M.I.L.E-FEM GmbH
  • Thyssenkrupp Marine Systems GmbH
  • Treo – Labor für Umweltsimulation GmbH
  • Weihe GmbH

Das Kooperationsnetzwerk wird gefördert durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) vom Bundeswirtschaftsministerium. Kleine und mittelständische Unternehmen sollen in die Lage versetzt werden, zusammen mit Forschungseinrichtungen innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte durchzuführen.

“Das Maritime Netzwerk für den 3D-Druck (MN3D) will Verfahren und Produkte entwickeln, die die spezifischen Herausforderungen in der maritimen Branche besser berücksichtigen”, erläutert Netzwerkmanager Daniel Klose von DSN Connecting Knowledge. “Diese betreffen die Größe der Bauteile und ihre Belastung durch niederfrequente Schwingungen und Seewasser, ihre Erreichbarkeit, Haltbarkeit und damit verbundene Zuverlässigkeit. Schließlich müssen sie in besonderem Maße Umweltanforderungen genügen und ihre Wirtschaftlichkeit erweisen. Dies alles erfordert innovative Lösungen, die vom herkömmlichen 3D-Druck abweichen.” 

MN3D wird eine technologische Roadmap entwickeln. Geplant sind FuE-Projekte in den Teilbereichen Oberflächenbeschaffenheit, Materialien, Integration von Sensorik, Bauteilgrößen sowie Standzeiten von Werkzeugen.

Am 27. Januar 2020 fand das Kick-Off-Meeting mit allen beteiligten Partnern an der HAW Hamburg statt. Dabei wurden die Zielsetzungen des Netzwerks diskutiert und das weitere Vorgehen geplant. Der Gastgeber der Veranstaltung Prof. Shahram Sheikhi war begeistert von der regen Teilnahme und der anschließenden Führung der Teilnehmer an den Anlagen für die additive Fertigung im Department für Maschinenbau und Produktion der Fakultät Technik und Informatik.

Weitere Informationen finden Sie unter:

mn3d.de

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mn3d.de

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